„Wenn einem also Gutes widerfährt …

… das ist schon ab und zu ein Danke wert!”
(… in Abwandlung eines alten Werbespruchs – irgendwie bin ich gerade gelegentlich ein bisschen nostalgisch *gg*).

Aber ganz im Ernst: Bei der Vorbereitung eines Ehrenamtsabends merke ich gerade wieder besonders deutlich, wie vielfältig das Engagement “unserer” Ehrenamtlichen ist – und wie bunt die Gaben unter uns verteilt sind. Also heute hier einfach einmal ein Danke an alle, die ihre Farbe zum Bild beitragen:

Danke …                                                      Farbenpracht

Dank Euch allen, die Ihr schuftet
– manche viele Jahre schon –
in Seinem großen schönen „Weinberg“
Tag für Tag um Gottes Lohn.

Dank Euch für die vielen Stunden,
die Ihr einsetzt für das Ziel,
fürs Ertragen von Belastung,
fürs „Drüber-Weg-Schau’n“ beim “Zuviel”.

Danke für die Gremienarbeit,
die oft Nerven strapaziert,
für die Dialogbereitschaft,
die nie die Geduld verliert.

Dank für manche off’nen Worte,
mögen sie auch bitter sein,
können sie den Weg doch weisen
besser als manch schöner Schein.

Danke für Euch starke Helfer,
die Ihr uns die Hände reicht,
die Ihr anpackt, wo’s gebraucht wird:
So wird auch das Schwere leicht.

Danke für Euch freundlich stille
Menschen, die Ihr Stimmung schafft,
wo sich wohlfühlt auch der Fremde
beim Kaffee oder beim Saft.

Dank für jede der Ideen,
die Gemeinde weiter bringt.
Dank, wenn Ihr an guten Tagen
mit uns Halleluja singt.

Dank auch, wenn Ihr mit uns leidet
an allem, was die Welt zerstört.
Danke, dass Ihr mit uns betet,
Gott bittet, dass er uns erhört.

Dank für tausendfaches Wirken,
das niemals jemand misst und zählt.
Dank für gemeinsames Erleben,
das uns in IHM zusammenhält.

Dass wir Euch gefunden haben,
dass ihr mit baut an Seinem Reich
mit den Euch verlieh’nen Gaben, –
das macht uns unermesslich reich!

                                       RT

Was für ein trüber Tag …

heute hier war – eher novembergrau als maienhell … und gegen Trüb-Sinn lässt sich für mich am besten mit Bilder-Machen angehen – mehr als mit Worten:Farbe im RegengrauEin paar Schritte nach draußen … den Blick schweifen lassen … auf der Suche nach ein bisschen Licht und Farbe, die es trotz Nebel- und Regengrau (und wenn eine genau hinsieht, sogar in Hülle und Fülle!) gibt … das Auge darauf ausrichten … das Grau drumherum „verschwimmen“ lassen:

Es kommt halt „einfach“ auf den FOKUS an!

Was tue ich hier eigentlich?

Ich bin doch keine Bloggerin … nein … – NEIN! Ich.Bin.Keine.Bloggerin.

Wie schwer kann ich mich „bei sowas“ immer zwischen so vielen (mir) wichtigen Themen entscheiden (habe ich nicht deshalb früher einseitig begabte/interessierte MitschülerInnen manchmal sogar beinahe ein bisschen beneidet?)
… und mein Umgang mit den Worten und Sätzen beim Formulieren und Schreiben gleicht irgendwie meist eher Jakobs Ringen mit dem Engel: „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn!“ (Gen 32,27)
– Nicht, dass ich zu viel Angst hätte, diesen Kampf zu verlieren; ich glaube durchaus, dass ich mich da nicht all zu oft wirklich geschlagen geben muss, aber jedes „sprachliche Werk“ ist und bleibt für mich Kampf, der mich viel Kraft und Zeit … und Schweiß und Herzblut kostet.
Außerdem höre ich lieber … und wenn ich denn spreche, dann lieber dialogisch … und schon gar nicht brauche ich solche Öffentlichkeit …

Und trotzdem … fange ich jetzt „einfach so“ hier an …
… und kann nicht so ganz genau sagen, warum eigentlich.

  • Weil NUR Schweigen und Hören irgendwie nicht gut auszuhalten ist?
  • Um einen „festen Ort“ zu schaffen oder zu haben, an dem dieses „Trotzdem“ Ausdruck finden kann?
  • Weil mein „Foto-Auge“ etwas braucht, wo es – mich und vielleicht ja auch andere – gelegentlich ausdrücklich an all die vielen tausend Wunder erinnern kann, die es ständig neu in dieser Welt entdeckt, wenn es sich sozusagen selbständig macht und sich und mich vom Alltag losreißt?

Muss wohl so irgendetwas in der Art sein … und wohl auch noch so manches mehr. Und sicher auch ein bisschen Kirchehochzwei – auch wenn die „48 Stunden“ ja inzwischen längst längst längst … vorbei sind. (Na ja, manche brauchen eben doch etwas länger – und außerdem braucht ja schließlich jede Regel auch Ausnahmen, die sie bestätigen *gg*.)

Und ich bin so was von gespannt, ob es bei diesem Anfang bleibt oder ob und wie es weiter geht!